Presse


Veröffentlichung vom:
30.08.2026

Damen und Jugend rocken Ruit


In der vorvergangenen Woche feierte man in der Landessportschule Ruit das württembergische Schachfestival, in dessen Rahmen mehrere Meisterschaftsturniere ausgetragen wurden – und der Dicke Turm war mit zwei Vertreterinnen und einem Youngster mit von der Partie:

Bei der Internationalen offenen deutschen Frauen-Einzelmeisterschaft traten unter 22 Teilnehmerinnen Lea Klopfer und Angela Sawallisch an.
Für beide stand dabei im Vordergrund angesichts der sehr starken Konkurrenz (mit sieben Titelträgerinnen!) wertvolle Turnier-Erfahrung zu sammeln und einfach Spaß zu haben.

Lea erkämpfte sich drei Punkte (aus neun Runden) unter etlichen talentierten Nachwuchsspielerinnen und wurde 20.

Lea Ruit klein

Und Angela landete mit vier Zählern auf dem 16. Platz und verbesserte sich um einen gegenüber dem Startrang.

Diagramm klein
In dieser Partie gewann Angela mit taktischem Auge sofort den weißen Läufer

Zu den Ergebnissen

Bei den Württembergischen Meisterschaften stieg wenig später Leas Bruder Marc Klopfer mit ins schillernde Schachgeschehen in Ruit ein. In einem 18-köpfigen Teilnehmerfeld erkämpfte er sich mit zwei aus fünf Punkten noch den 14. Platz.

Aber wesentlich zufriedener zeigte er sich noch mit seinem Abschneiden mit überdurchschnittlicher Performance im hochkarätigen Blitzturnier, in welchem er von Startrang 29 (von 36) nach elf Runden auf den 20. Platz hochschnellte.

Marc Ruit klein

Resultate Hauptturnier

Resultate Blitz

Alle drei waren ganz begeistert von der Unterstützung durch den Verein:
einerseits besuchten während der Spieltage immer wieder Vereinskameraden das Festival und machten sich selbst ein Bild vom Geschehen, andererseits wurden alle Spiele live im Internet auf lichess.org übertragen, wo sie im Vereinschat lebhaft mitverfolgt und kommentiert wurden.

Auch die Organisation vor Ort wurde von den Dreien gelobt (bis auf die Startverzögerungen, wie so häufig bei großen Turnieren). Die Verpflegung in der Sportschule sei top gewesen. Einzig von den ausgeschriebenen Lehrgangsmodulen hätten sie sich mehr versprochen.

Unter’m Strich hat niemand die Teilnahme bereut und manch eine zeigte sich hoch motiviert für das nächste Turnier.



Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
13.08.2026

Neues Logo, frischer Wind


An einem entspannten Sommerabend interviewte unser Pressewart die Schachfreundin Desiree Klopfer bei ihr daheim zu dem von ihr entwickelten neuen Vereinslogo:

Logo neu klein

Warum ein neues Logo für den Schachverein Dicker Turm?
Der Anlass dazu war eigentlich die bisher fehlende Vereinskleidung. Meinen Kindern ist beim letzten großen Grenke-Turnier in Karlsruhe bitterbös aufgestoßen, dass dort überall Leute in Shirts ihrer Vereine rumgelaufen sind …, also wollten sie auch so etwas haben. Da habe ich in unserer Turnier-Chat-Gruppe nachgefragt, ob das nicht möglich sei, ich würde auch etwas entwerfen und wie das mit der Verwendung des Logos sei. Da ist dann bald allen klar geworden, dass das bestehende Logo schon ziemlich alt und irgendwie aus der Zeit gefallen aussieht und das einzig noch vorliegende Format der alten Original-Computergrafik zur Weiterverarbeitung im Digitaldruck ungeeignet ist.

Wie bist du auf das Motiv gekommen? Was soll es ausdrücken?
Die KI hat mir geholfen, meine Ideen umzusetzen. Ich habe die Merkmale vorgegeben und dann das weiterverarbeitet, was mir die KI geliefert hat. Meine Vorgaben waren: rundes Logo, das historische Bauwerk Dicker Turm Esslingen, ein König, ein Springer und ein Bauer und dazu noch ein Schachbrett. Der König war mir wichtig sozusagen als Hauptfigur des Spiels. Er hat quasi die Verantwortung für das ganze Spiel und muss auch beschützt werden. Der Springer hat für mich eine ganz eigene Bedeutung. Ich nenne ihn ja immer Pferd oder am liebsten noch „Pferdi“ [lacht], was meinen Sohn immer besonders aufregt, so dass er mich dann immer korrigiert. Als Schachfigur liebe ich beim Springer die ungewöhnliche Gangart und die Vielzahl der Zugmöglichkeiten. Er steht für mich für die Kreativität im Schach. Der Bauer sollte in den Vordergrund. Er symbolisiert für mich jedes Mitglied im Verein. Jedes einzelne Mitglied trägt zum Erfolg des ganzen Vereins bei. Gut und das Schachbrett spricht ja für sich. Hier symbolisiert es Respekt, Fairness und sportlichen Ehrgeiz. Und der dargestellte Crash zwischen Springer und Bauer ist bewusst doppeldeutig gehalten: wer schlägt hier wen? Diese Szene soll auch zeigen, dass Schach alles andere als langweilig ist, eben kein ruhiges Brettspiel – sondern Action! Und drumherum im Kreis sollte der Vereinsname stehen. Fazit: Das alles bietet der Schachverein Dicker Turm Esslingen für Jung und Alt!

Das Ergebnis sieht richtig professionell aus. Hast du beruflich mit Design zu tun?
Erst einmal vielen Dank für das Kompliment, aber nein, ich habe nichts beruflich damit zu tun, das war überhaupt mein erstes Logo, das ich designt habe. Ich komme vom Einzelhandel, war dann Hausfrau und arbeite mittlerweile mit im Familienbetrieb in der Elektrotechnik. Erst nur bei der Buchführung, mittlerweile aber auch im Außendienst als EUP [Elektrotechnisch unterwiesene Person].

Was hat dir bei der Gestaltung am meisten Freude gemacht? Was war das Schwierigste daran?
Das Schöne war, dass ich absolut freie Hand hatte und meiner Kreativität freien Lauf lassen konnte. Schwierig war jetzt eigentlich nichts daran. Vielleicht am ehesten noch, wie genau den Dicken Turm darzustellen. Wie nah am Originalbauwerk? Welche Details sollten mit ins Bild?

Wie bist du selbst zum Schach gekommen?
Über meine Familie. Meine Kinder Marc und Lea haben damit so richtig angefangen und mein Mann Chris ist auch eingestiegen. Ich wurde "infiziert" durch das große Grenke-Turnier in Karlsruhe dieses Jahr. Und ich hörte da zum ersten Mal von der „Freestyle“-Spielvariante. Das fand ich reizvoll. Und dann warst du der Ausschlag dafür, dass ich mich entschieden habe, auch die Spielabende zu besuchen und mich von dir ins Freestyle-Spielen einführen zu lassen.

Was bedeutet dir der Schachverein Dicker Turm Esslingen persönlich?
Gemeinschaft, Freundschaften und gegenseitiger Respekt! Und Spaß dabei, die Leidenschaft für's Spiel zu teilen und sich gegenseitig immer weiterzuentwickeln.

Was sind deine persönlichen schachlichen Ziele der nächsten Zeit – und wie siehst du den Verein in der Zukunft?
Ich möchte nächstes Jahr beim Grenke-Open in Karlsruhe mindestens einen Sieg erringen!
Ich wünsche mir, dass der Verein auch in Zukunft gut aufgestellt und attraktiv für jedes Alter bleibt. Schön wäre es, wenn wir mehr eigene Schach-Events auf die Beine stellen könnten und mehr gemeinsame Veranstaltungen abseits der wöchentlichen Spielabende anbieten würden - so etwas wie jetzt bald das Sommerfest ...

Logo Shirts klein


Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
07.07.2026

Erfolgreiche Schwarzwaldfahrt


Turnierreisebericht von Michael Ramin und Udo Scharrer über die 11. Offenen Baden Württembergischen Senioreneinzelmeisterschaften

Das Turnier fand vom 26. Juni bis 4. Juli 2026 im traditionsreichen Kurhaus von Bad Herrenalb statt.

Halle klein

Mit insgesamt 120 Teilnehmern war das Ereignis hervorragend besucht und bot ein beeindruckendes Feld aus erfahrenen Spielern, bekannten Gesichtern und langjährigen Schachfreunden. Die Spielbedingungen im Kurhaus waren außergewöhnlich gut:

Saal klein

Großzügiger Turniersaal mit viel Platz am Brett, klimatisierter Raum und sogar 24 elektronische Schachbretter mit Liveübertragung auf der Onlineschach-Plattform lichess.com. Somit war sogar ein Austausch im Messenger-Vereins-Chat über die einzelnen Partien möglich.

Vom Schachverein Dicker Turm Esslingen machten sich Michael Ramin und Udo Scharrer auf die Reise in den Schwarzwald. Vor Ort trafen wir auf unsere Schachfreunde Andre Matzat und Uwe Nebel, bekannt von gemeinsamen Turnieren in Bad Wörishofen. Mit ihnen gingen wir jeden Abend in die örtliche Gastronomie und diskutierten über die täglichen Partien. Mittwochs wurde das Quartett zum Sextett erweitert durch unsere Schlachtenbummler vom Verein Robert Schulz und Franz Speicher. Unser Feinschmecker Franz lotste uns in ein tolles Fischrestaurant „Zur alten Mühle“ in der Nähe von Bad Wildbad, wo wir vorzüglich speisten.

Udo klein

Schach wurde aber auch gespielt. Udo Scharrer startete mit zwei Siegen gut ins Turnier. Gegen die jetzt stärkere Konkurrenz konnte er am Anfang zwar noch remisieren, aber in Runde 5 setzte es die erste Niederlage. Glücklicherweise wurde das in Runde 6 mit einem Sieg wieder kompensiert. Nach zwei weiteren Unentschieden gegen Fidemeister kam es in Runde 9 zum entscheidenden Kampf um den Ratingpreis gegen FM Jackson aus England. Im scharfen Wolgagambit wurde der Gegner völlig überspielt und musste die Niederlage nach 40 Zügen quittieren. Das Endergebniss war der 11.Platz, der 1. Ratingpreis in der Kategorie von 1800-1999 und 30 Elo-Punkte plus.

Michael klein

Michael Ramin startete ebenfalls mit zwei Siegen und einem Remis, wobei in Runde 2 und 3 die Gegner, zumindest nominell, deutlich überlegen waren. In der 4. Runde gab es nach zwei ungenauen Zügen die erste 0 gegen FM Schumacher (seine Gattin war die Erstrundengegnerin). In Runde 5 und 6 konnte gegen Gegner auf Augenhöhe leider nur Remis geholt werden. Runde 7 wurde nach Zeitüberschreitung verloren, diese Partie war sehr verwickelt. Schon etwas frustriert konnte nach zäher Verteidigung des Gegners die 8. Runde gewonnen werden, so dass wenigstens 50% gesichert waren. Die 9. Runde war ein kleiner Höhepunkt, nach ungenauer Eröffnung gegen Holländisch hatte Michael bereits zwei Bauern minus und sah sich auf verlorenem Posten. Wie es aber oft im Schach so ist, fand der Gegner nicht die besten Züge, so dass Michaels aktives Figurenspiel Ausgleich bringen konnte. Nach langem Kampf mit Qualitätsgewinn (gegen inzwischen drei vereinzelte Bauern, siehe Diagramm) ...

Diagramm 1

... und einigen weniger genauen Zügen des Gegners konnte die Partie nach 91 Zügen und über 5,5 Std. Kampf gewonnen werden, siehe Schlussstellung.

Diagramm 2

Es war die letzte Partie des Tages und somit des gesamten Turniers, die Siegerehrung wartete bereits ...

Siegerehrung klein (2)

Am Ende standen 5,5 Punkte, ein 29. Platz und 23 gewonnene Elo-Punkte. Alles in allem ein erfolgreiches Turnier.

Als Fazit war es für uns eine gelungene und erfolgreiche Turnierwoche. Im nächsten Jahr vom 25.6. bis 3.7.27 - vielleicht mit noch mehr Teilnehmern vom Verein und auf jeden Fall mit Vereinstrikot.



Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
04.07.2026

Teilnahme an der BaWü-Schnellschachmeisterschaft in Neckarsulm


Vor der nächsten Runde, die Beschäftigung mit dem Analysetool (Stefan Handl und Marc Klopfer).

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Die Mannschaftssaison 2025/26 ist schon lange zu Ende, wie der aufmerksame Leser dieser Seiten sicher weiß. Es finden aber bis zum Sommer noch zahlreiche kleinere und größere Turnier statt, darunter auch offizielle Einzelmeisterschaften. Für den 28.Juni wurde in Neckarsulm die baden-württembergische Schnellschachmeisterschaft ausgeschrieben. Im Rahmen der geplanten Zusammenführung der Landesverbände Baden und Württemberg finden mittlerweile gemeinsame Meisterschaften statt. Der SV Dicker Turm Esslingen war selbst noch in den Jahren 2014 und 2015 Ausrichter der Württemberg-Meisterschaft im Schnellschach gewesen.

In diesem Jahr reisten gleich vier Schachfreunde vom SV Dicker Turm Esslingen an. Dieser Sonntag lag noch in der Juni-Hitzewelle. Bei 38 Grad Außentemperatur war die Klimatisierung der Spielstätte schlichtweg überfordert. Mit zunehmender Wärme und Luftfeuchtigkeit wurde das Turnier zusätzlich zur sportlichen Herausforderung, der den ganzen Körper herausforderte. Die Turnierleitung entschied kurzfristig, die Bedenkzeit von 15 Minuten (plus 5 Sekunden pro Zug) auf 10 Minuten zu verkürzen. Damit konnten die 9 Runden früher beendet werden, aber steigerte auch das Stresslevel im Spiel.

Beim Nachdenken... (Ashwin Suryanarayanan und Sören Hader)

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Das Teilnehmerfeld war stark besetzt, viele FIDE-Meister und Spieler mit einer ELO größer 2000 nahmen teil. Insgesamt saßen genau 100 Schachfreunde aus ganz Baden-Württemberg an den Brettern. Auf dem Papier waren unsere Spieler nach ihrer Wertzahl im letzten Drittel des Feldes gesetzt, gaben aber in jeder Partie alles. Jeder halbe und ganze Punkt war schwer erkämpft. In der 6.Runde kam es sogar zum Vereins-Derby zwischen Stefan Handl und Marc Klopfer, welches Remis endete. Für Ersteren war es das erste Einzelturnier "over the board", als am Schachbrett.

Nach 9 Runden holten Ashwin Suryanarayanan und Sören Hader je 3,5 Punkte mit den Platzierungen 79 und 81. Marc Klopfer und Stefan Handl errangen 2,5 Punkte (Plätze 91 und 92). In der letzten Runde gelang den vier Spielern unseres Vereins das Kunststück, an drei benachbarten Bretter ausgelost zu werden (siehe Foto). Sieger und damit Schnellschachmeister von Baden-Wütttemberg 2026 wurde FIDE-Meister Veaceslav Cofmann (SC Eppingen, 8,0 Punkte), vor IM Jonas Rosner (SK 1926 Ettlingen, 7,5 Punkte) und Daniel Nunez Grégoire (Stuttgarter Schachfreunde, 7,0 Punkte).

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Autor: Sören Hader

Veröffentlichung vom:
22.06.2026

Ende einer Ära - und neuer Aufbruch in die Zukunft


Die diesjährige sehr gut besuchte Mitgliederversammlung an vergangenem Mittwoch im Rittersaal des Lokals Trödler zur Burgschänke bedeutete einen Meilenstein in der Vereinsgeschichte und brachte viel Neues.

Die verdienten Schachfreunde Bernd M. Stüben und Gerhard Limley (1. Vorsitzender ersterer, Schatzmeister letzterer) traten ankündigungsgemäß nicht mehr zur Wiederwahl an. Stüben wollte nach 15 langen und erfolgreichen Jahren im Amt Jüngeren Platz machen und auch Limley, immerhin schon seit über 50 Jahren, wie langjährige Weggefährten in der Versammlung anmerkten, in diversen Ämtern für den Schachverein tätig, übergab den Staffelstab und ein “gut bestelltes Haus” SV Dicker Turm an seinen Nachfolger.

Ehrung Bernd und Gerhard 2 klein
Der designierte Vorsitzende Ronald Hahnke verabschiedet und ehrt nach lang anhaltendem Applaus die beiden verdienten Funktionäre mit kleinen Präsenten ...

Bernd klein Gerhard klein

Nach erfolgter Entlastung des Vorstands brachten die Neuwahlen, neben der Bestätigung der weiteren Ämter, folgende neue Gesichter in den Vorstand: Ronald Hahnke übernimmt das Amt des 1. Vorsitzenden und Christian Dörfler fungiert als Schatzmeister. Zum Stellvertreter Hahnkes wurde Robert Schulz gewählt, und ins Amt des zweiten Kassenprüfers rückte Jan Albruschat nach.

Eine andere Zäsur besteht darin, dass ein neues Vereinslogo, entwickelt und designt von der Schachfreundin Desiree Klopfer, ab sofort übernommen wird. In diesem Zuge wird es auch erstmals ein entsprechendes schickes Vereinsdress mit diversen zueinander passenden Kleidungsstücken geben.

Im Rahmen der Stärkung des Frauenbereichs im Verband richtet nun auch der Dicke Turm die Funktion einer Frauenreferentin ein. Zur ersten Frauenreferentin der Vereinsgeschichte wurde durch die Versammlung Lea Klopfer bestimmt.

Der Abend zeigte, dass der Verein wieder floriert und nicht zuletzt dank der erfolgreichen und stetig wachsenden Jugendarbeit unter Jugendleiter Sören Hader mit seinem Team vielversprechende Zukunft hat!



Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
15.06.2026

Jugend-Pokal-Gewinner U10 aus unserem Verein


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Der SV Altbach ist lokal als Turnierausrichter für Kinder und Erwachsene bekannt. Am 14.Juni fanden gleich 3 Wettbewerbe in Altbach statt, darunter auch das 32.Altbacher Jugend-Pokal-Turnier für verschiedene Altersklassen. In der U10 nahmen gleich 2 Schüler unseres Vereins teil, Jonathan Arnold und Timo Metzger. Gespielt wurde 5 Runden Schweizer System, die Bedenkzeit war mit 1 Stunde/Partie recht lang. Es bestand Schreibpflicht, damit die Partien auch für die Deutsche Wertzahl (DWZ) ausgewertet werden können.

Jonathan und Timo starteten gut mit jeweils 2 Siegen. In Runde 3 musste Jonathan mit Weiß sich geschlagen geben. Er holte aber in Runde 4 und 5 (u.a. gegen Timo) noch 2 weitere Siege. Von insgesamt 21 Schülern in dieser Altersklasse landeten gleich 3 Spieler mit 4,0 Punkten an der Spitze, weil keiner ungeschlagen blieb. Jonathan hatte von der Spitzengruppe die beste Buchholz-Wertung und gewann damit das Turnier. Herzlichen Glückwunsch vom SV Dicker Turm Esslingen für diesen Erfolg. Timo kam an einem langen Schachtag auf Platz 15 mit 2,0 Punkten.


Autor: Sören Hader

Veröffentlichung vom:
18.05.2026

Stuttgarter Meisterschaften wieder mit Esslinger Beteiligung.


Die Ligasaison ist schon beendet, aber an den Feiertagen gibt es noch einige interessante Einzelturniere. Der Schachboom zeigt sich auch an den Teilnehmerzahlen von den traditionellen lokalen Turnieren, wie ebenfalls in Ditzingen bei den Stuttgarter Meisterschaften mit internationaler Beteiligung. Das Maximum von 320 Anmeldungen wurde schon vor Christi Himmelfahrt erreicht. Darunter waren auch 4 Schachfreunde vom Dicken Turm dabei: Suat Duran (B-Turnier, 10.Teilnahme), Sören Hader (B-Turnier, 3.Teilnahme), Ashwin Suryanarayanan (B-Turnier, 1.Teilnahme) und Angela Sawallisch (C-Turnier, 1.Teilnahme). Für die beiden Letztgenannten war es auch das erste viertägige Turnier überhaupt.

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Das Turnier wird durch die Vereinsgemeinschaft SSV Zuffenhausen, TSF Ditzingen und SV Wolfbusch organisiert. Bei kühlem Wetter bot die Stadthalle viel Platz für die 7 Runden und es gab auch jeden Tag ein gutes Angebot an Getränken und warmen Essen.

Für unsere Schachfreunde gab es sowohl Glanzpunkte, wie auch schmerzende Niederlagen. Im C-Turnier ist Angela gut mit 2 aus 2 gestartet. Die junge Gegnerschaft kämpfte zäh um jeden Punkt und so ist unsere Schachfreundin am Ende mit 3,5 aus 7 und Platz 3 in der Damenwertung zufrieden. Im B-Turnier holte Ashwin seine 3 Punkte, nachdem er sich auf die lange Bedenkzeit gut eingestellt hat und wird eine erste DWZ knapp unter 1500 bekommen. Dahinter kam Sören mit ebenfalls 3 Punkten, den mitten im Turnier die Schachblindheit ereilte und eher seinen Gegnern die verdienten Punkte brachte. Suat war mit 2 Punkten nicht ganz zufrieden, schaffte aber in Runde 4 eine erfolgreiche Comeback-Partie mit einer Leichtfigur weniger, welche für vieles entschädigte.

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Am Turnier nahmen viele junge Spieler aus dem U10- und U12-Bereich teil, die spielerisch schon weit entwickelt sind und mit den technischen Möglichkeiten von heute der älteren Generation einiges voraus haben. Beeindruckend war auch der überzeugende Sieg im A-Turnier vom indischen Großmeister Narayanan mit 6,5 Punkten, der nach der Siegerehrung noch Selfies gab und sich auch mit einem Dicken Türmler länger unterhielt.


Autor: Sören Hader

Veröffentlichung vom:
10.05.2026

Remisfestival der Zweiten gegen Filder 1


Am 9. und abschließenden Spieltag der Kreisklasse passierte für die Zweite auswärts gegen Filder 1 in Bernhausen nicht mehr viel - aber der Klassenerhalt war ja auch bereits in trockenen Tüchern.

Ein krankheitsbedingter kurzfristiger Ausfall an Brett 5 ließ die Esslinger nur zu siebt starten.

Und auch die Gastgeber waren offensichtlich eher in Frühlingswetter- und Muttertagslaune - und so hagelte es bald mehrfach und hartnäckig Remisangebote, die noch mit Recht zurückgewiesen wurden, zumal man an Brett 8 mit Ersatzmann Stefan Nun eine Niederlage hinnehmen musste, nachdem ein Springer gegen unzureichende Bauernkompensation verloren gegangen war.

Dennoch stellte sich an mehreren Brettern allmählich die Einsicht ein, dass Gewinnabsichten auf Biegen und Brechen nicht mehr zielführend waren.

Mit 3:5 und schlussendlich einem guten sechsten Tabellenplatz verabschiedet man sich insgesamt nicht unzufrieden aus der Kreisklassensaison, in die man vom Spielstärkeschnitt her eher als Außenseiter und Abstiegskandidat gestartet war.



Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
10.05.2026

Highlight zum Saisonausklang ...


... Simultan mit GM Matthias Blübaum und vorausgehender Siegerehrung Stadtmeisterschaft

Vergangenen Samstag erlebte Schach-Esslingen noch ein besonderes Event: Der Freibauer Esslingen hatte zum Simultanschach mit dem zweifachen Europameister und frisch vom WM-Kandidatenturnier zurückgekehrten GM Matthias Blübaum geladen.

Zuvor wurden in der gut besuchten Aula des Georgii-Gymnasiums noch die Sieger der jüngst beendeten Stadtmeisterschaft (wir berichteten) gekürt. Zu den ersten Gratulanten gehörten der Großmeister und der Oberbürgermeister.

Siegerehrung klein

Vom Dicken Turm spielten im 40-köpfigen Teilnehmerfeld mit:
Jan Albruschat (holte ein starkes Remis!), Matthias Giese, Sören Hader (spielte nach Engine-Analyse mit 90%iger Genauigkeit, aber der GM spielte mit 97% genauer - und gewann erwartungsgemäß), Marc Klopfer (hielt sich lange tapfer) und Ashwin Suryanarayanan (kämpfte noch mit zwei Minusbauern).
Simultan klein Ashwin klein

Jan klein Matthias klein Marc klein

Die letzte Partie war nach über fünfeinhalb Stunden beendet.

Zum ausführlichen Bericht und weitere Impressionen vom Tag auf der Homepage des Freibauern.



Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
03.05.2026

Gelungenes Schülerturnier mit abschließender Siegerehrung


Am letzten Spielabend fand im "Trödler" die offizielle Siegerehrung des neuen Formats des Schülerturniers des ersten Halbjahrs 2026 statt:

Die ersten drei Plätze gehen mit Abstand im neunköpfigen Teilnehmerfeld an Jonathan Arnold (15 Punkte) , William Green (14 P.) und Timo Metzger (12 P.). Herzlichen Glückwunsch! Weiter so!

Aber neben jeder Menge Spielspaß und Fortschritten im Schach in den vergangenen Monaten gab es auch für jeden der teilnehmenden Nachwuchsspieler einen kleinen Preis.

Siegerehrung Schülerturnier klein



Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
26.04.2026

Klassenerhalt vorzeitig gesichert


Die Zweite konnte heute beim Heimspiel am vorletzten Spieltag der Kreisklasse gegen den SV Faurndau 1 den Klassenerhalt mit einem 5:3 sichern, wobei gleich drei (!) kampflos zugefallene Siegpunkte einen mehr als komfortablen Start bedeuteten. Die fünf ausgespielten Partien verliefen eigentlich fast alle auf Augenhöhe. Und unter den Fenstern der Alten Aula tobte das zeitgleich stattfindende Entenrennen.

gegen Faurndau klein

Sören Hader an Brett 3 nahm ein Remisangebot seines Gegners trotz leicht besserer, aktiverer Endspielstellung nach einigem Überlegen an, da der Punktevorsprung der Mannschaft dies nahelegte.

Stefan Handl (6) besiegte seinen Gegner in einem Endspiel mit zwei starken verbundenen Freibauern, doch war das Endspiel zuvor nicht ohne taktische Fallstricke. Hiermit war der Dicke Turm dann schon durch mit dem unerwartet leicht errungenen Tagessieg.

An 5 hatte Matthias Giese erst eine Leichtfiguropfer-Attacke auf seine Rochadestellung abgewehrt und kam zu gutem Druckspiel mit seinen Schwerfiguren. Doch gelang es nicht den finalen Punch zu setzen. Nach Abtausch der Schwerfiguren verblieb er in einem letztlich nachteiligen Bauern-Endspiel mit verlorenem Freibauernwettlauf.

Robert Schulz (4) hielt eine defensive geschlossene Stellung über's Mittelspiel zusammen. Da sein Kontrahent kein Durchkommen fand, bot dieser entnervt Remis.

Bei Jochen Fuchs (1) gab es wieder ein Beispiel verzerrter Wahrnehmung: er sah sein strategisches Konzept nicht aufgegangen und fühlte sich zunehmend unwohler in der suboptimalen Figurenaufstellung. Der Faurndauer verbesserte bei Raumvorteil seine Angriffsposition Zug um Zug und drohte verheerend einzubrechen. Angesichts dieser Drohkulisse und der deutlich gesunkenen Bedeutung des Partieausgangs, warf Fuchs das Handtuch. Eine nachherige Engine-Analyse erbrachte ironischerweise eine 0,00-Bewertung der Endstellung, also theoretisches absolutes Gleichgewicht.



Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
25.04.2026

Finale der Stadtmeisterschaft


Dieses Wochenende ist mit den letzten nachgeholten Partien der 7. und abschließenden Runde die Esslinger Stadtmeisterschaft 2025/26 zu Ende gegangen.

Sieger wurde Ralf Spierling vom SK Freibauer Esslingen e. V. mit vollen sechs Punkten aus sieben. Gratulation!

Auf dem zweiten Platz landete mit 5,5 Punkten dicht dahinter und ganz überraschend Jochen Fuchs (der wertungszahlgemäß eigentlich nur an 8 gesetzt war), welcher damit dieses Mal die Vizemeisterschaft für den Dicken Turm sicherte.

Jochen klein 2

Erst in der Schlussrunde mit dem Überraschungssieg gegen den favorisierten Markus Röscheisen (SK Freibauer) war dieser Coup perfekt.

Hans Schreiber wurde mit vier Zählern Zwölfter (gestartet auf 11), und Sören Hader erspielte 3,5 Punkte (Rang 19).

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Als Vierter im Bunde des Dicken Turms im nicht kleinen, 35 Köpfe zählenden Teilnehmerfeld erkämpfte Ronald Hahnke zwei Punkte und wurde 30.

Dem ausrichtenden SK Freibauer Esslingen ist herzlich für die gute Organisation des reibungslos ablaufenden Turniers zu danken.

Überschattet wurde die Veranstaltung spürbar vom Tod des noch als Titelverteidiger angetretenen, allseits geschätzten Schachfreundes Martin Scholl.

Zur ausführlichen Turnierberichterstattung beim SK Freibauer Esslingen e. V.



Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
07.04.2026

Grenke Chess Open voller Erfolg und großes Erlebnis


Am gestrigen Ostermontag ist nun das Riesenevent der Superlative, das grenke Chess Open mit grenke Freestyle Open in Karlsruhe zu Ende gegangen.

Das Hauptturnier mit Freestyle Chess A-Open gewann der deutsche Hoffnungsträger Vincent Keymer.

In den einzelnen Unterturnieren schnitten die Teilnehmenden vom Dicken Turm wie folgt ab:

Jochen Fuchs im Freestyle B-Open (mit insgesamt 203 Spielerinnen und Spielern) auf Platz 146 mit 3,5 Punkten aus neun Partien.

Jochen klein

Sören Hader im normalen B-Open (mit 1.531 Leuten das größte Einzelturnier in der Schwarzwaldhalle) wurde 513. mit starken fünf Punkten.

Sören klein

Und im C-Open (640 Teilnehmende) erreichten sowohl das Geschwisterpaar Lea und Marc Klopfer (zum ersten Mal bei so einem großen Turnier!) mit jeweils fünf Punkten (198. bzw. 216. Rang) als auch Steffen Wagner mit 5,5 Punkten (156. Platz) super Ergebnisse.

Marc klein Lea klein Steffen klein

Sören hatte in der letzten Runde sogar die Ehre, in seiner Partie gegen die Spielerin und bekannte Streamerin Constanze Wulf live und in voller Partielänge online übertragen zu werden.

Streaming klein





Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
03.04.2026

Größtes Turnier der Welt in Karlsruhe gestartet - wir sind auch dabei!


An Gründonnerstag haben wieder die Tore des größten Schachturniers des Jahres geöffnet. Im letzten Jahr konnte die Schwarzwaldhalle in Karlsruhe über 3.000 Schachfreunde begrüßen. Dieses Mal vermeldete Turnierdirekter Sven Noppes in seiner Eröffnungsansprache mit über 3.500 Teilnehmern einen neuen Rekord.

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Auch unser Schachverein konnte einen neuen Spitzenwert erzielen. Insgesamt nehmen 5 Schachfreunde vom Dicken Turm an 3 verschiedenen Turnieren teil. Jochen Fuchs (Freestyle, B-Open), Sören Hader (B-Open), Lea Klopfer, Marc Klopfer und Steffen Wagner (C-Open). Nach "Redaktionsschluss" können wir zwei Auftaktsiege von unseren Jugendlichen Lea Klopfer (gegen eine Spielerin mit ELO 1415) und Marc Klopfer melden.

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Das Turnier geht noch bis Ostermontag mit je einer Runde um 10 Uhr und 16 Uhr.


Autor: Sören Hader

Veröffentlichung vom:
29.03.2026

Knappe Kreisklassenniederlage in Ebersbach


Die Zweite war heute zu Gast im schönen Spiellokal der Schachfreunde in Ebersbach.

Spiellokal in Ebersbach klein

Weniger schön war der knappe 3,5:4,5-Ausgang der Begegnung am 7.Spieltag.

Stefan Handl, heute ersatzbedingt aufgerutscht am 7. Brett, war nicht zufrieden mit dem frühen Remis - doch das Läuferendspiel wäre mit Gewalt höchstens noch für beide Seiten riskant geworden.

An 5 kämpfte Matthias Giese mit Minusbauer im Schwerfigurenendspiel, das der klar DWZ-überlegene Gegner routiniert für sich verbuchte.

Ersatzmann Steffen Wagner (8) schlug sich wacker, zuletzt ebenfalls mit Minus- und einem Doppelbauern, und hielt Remis.

Der Minusbauer war auch bei Robert Schulz Thema (3): Ein Verzweiflungsopfer führte zur Minusqualität im Endspiel - aber auch in die Niederlage.

Ronald Hahnke (4) hatte vor allem wieder mit starker Zeitnot zu kämpfen. Gegen die Flügelattacken seines Gegners hatte er ein aktives Zentrum setzen können, doch die zwei Mehrbauern im Damenendspiel hätten entsprechende Bedenkzeit erfordert zur Gewinnrealisierung. So willigte er ins Remis ein.

An 1 konnte sich Jochen Fuchs klassisch hypermodern mit erfolgreichem Spiel gegen den isolierten d-Bauern durchsetzen.

Cédric Froidevaux hatte ein zweischneidiges Damen-Leichtfigurenendspiel auf dem Brett (6), behielt aber mit sicherer Hand die Übersicht und gewann.

Auf den Schultern von Sören Hader (2) ruhte in der letzten laufenden Partie das Gewicht des Spieltagsausgangs. Allein die gedrückte Rochadeverteidigungsstellung gab am Schluss nichts mehr her, und er musste aufgeben.

Trotz allem Frust wegen des knappen Ausgangs ein insgesamt ermutigendes Auftreten der Zweiten für die kommenden letzten beiden Runden.



Autor: Jochen Fuchs