Presse


Veröffentlichung vom:
25.04.2019

Die 1. Mannschaft verliert knapp um den 4. Platz gegen Bebenhausen II


Am 14.04. unterlag unsere 1. Mannschaft im inoffiziellen Duell um den 4. Platz gegen Bebenhausen II knapp mit 3,5 zu 4,5.

Leider musste Michael Ramin kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen absagen, weswegen wir das 5. Brett kampflos abgeben mussten. An den Brettern 2 - 4 von Günter Kunert, Udo Scharrer und Andreas Kiefer ergaben sich jeweils ausgeglichene Mittel- bzw. Endspielstellungen, die konsequenterweise allesamt remis endeten. Auch bei Hans Schreiber an Brett 7 endete die kämpferische Partie schließlich im Remishafen.

Etwas unter die Räder kam hingegen Bernd Stüben an Brett 8, der gegen seine junge Gegnerin aus der Eröffnung heraus unter Druck geriet und diesen die ganze Partie über bis zum Zusammenbruch der Stellung nicht mehr abschütteln konnte. Heinz Englmeier am Spitzenbrett hielt uns im Spiel, indem er sein druckvolles Spiel schließlich in ein günstigen Endspiel und damit in den Anschlusstreffer umwandeln >
Jedoch ließ sich bei Jens-Peter Schulz an Brett 6 kein voller Punkt mehr realisieren, da spätestens bei der Abwicklung aus dem Damenendspiel in ein Bauernendspiel eine theoretische Remisstellung entstand. So verblieb es am Ende bei einer denkbar knappen Niederlage.

Trotz der Abschlussniederlage war es für unsere 1. Mannschaft eine sehr gelungene Saison. Durch mannschaftliche Geschlossenheit, viel Kampfgeist und einigen Geistesblitzen an den ersten beiden Brettern stand schon vergleichsweise früh fest, dass wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben würden.

Auf ein neues in der nächsten Saison! Verweis zur Abschlusstabelle
Autor: Sf Jens-Peter

Veröffentlichung vom:
25.04.2019

Osterblitzturniermeister JP Schulz


Das diesjährige Osterblitzturnier 2019 hat Jens-Peter Schulz gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!
Autor: Sf Suat

Veröffentlichung vom:
10.04.2019

Die 2. Mannschaft verliert gegen Wernau II mit 3:5


In der letzten Runde der Kreisklasse ging der Ruf der Unbesiegbarkeit in dieser Saison leider verloren: Die 2. Mannschaft vermochte nach dem schon zuvor feststehenden Aufstieg offensichtlich nicht mehr die nötigen Kräfte und den unbedingten Siegeswillen für den krönenden Abschluss zu mobilisieren: sowohl was die Mannschaftsstärke anbelangt (nur sieben Mann konnten wir aufstellen), als auch im Hinblick auf die individuell abzurufende Spielstärke und Konzentration, denn halbe bis ganze Punkte wurden in so manchem Partieverlauf mehr oder weniger hergeschenkt!

Allen voran der Berichterstatter an Brett 3 muss sich da an die eigene Nase fassen: so konnte er doch den Gewinn eines klar vorteilhaften Turmendspiels nicht realisieren und musste zuletzt zähneknirschend in ein Remis einwilligen.

Das Unentschieden von Inge Bardili am 6. Brett ist unter allen vier Punkteteilungen des Mannschaftskampfes (wozu noch die Partien von Guntram Doleschal an Brett 4 und Bernd Hempel am 7. Brett zählen) zweifellos als Erfolg zu werten, da es doch gegen einen Spieler mit deutlich höherer DWZ errungen wurde.

Niederlagen erlitten Bernd Stüben (Brett 2) und Gerhard Limley (Brett 5).

An diesen wie jenen Brette sich der Spielbeobachter nach den jeweiligen Zwischenbilanzen der Eröffnungs- und Mittelspielabschnitte der Partien überwiegend bessere Resultate ausgerechnet.

Eine besonders positive Erwähnung als Ausnahmeerscheinung des Spieltages verdient unser Spitzenbrett mit Harald Blum, der nicht nur mit dem einzigen vollen Punkt für den Dicken Turm sondern auch mit der Art und Weise des belohnten zum Durchknetens seines Endspiels mit Turm und Läufer glänzte. Nach etlichen vorangegangenen Remisangeboten seines Wernauer Gegenübers konnte er, lange nachdem alle anderen Bretter schon ausgespielt waren, einen Freibauern schließlich gewinnbringend durchmarschieren lassen. Dieser schöne Einzelerfolg war für das Gesamtergebnis freilich nur noch Kosmetik.

Wernau II, in der Hoffnung auf einen Relegationsplatz, trat zwar auch nicht ganz in Stammbesetzung an, dafür aber vollzählig und offenkundig durch die Bank voll motiviert. Mit dem kampflosen Punkt zu Beginn im Rücken konnte es die naheliegende Mannschaftstaktik fahren, an etlichen Brettern Remis abzutrotzen und auf Konter zu lauern.

Trotzdem kann die 2. Mannschaft, wenn diese Enttäuschung des letzten Spieltags verdaut und mancher Ärger bei der heimischen Analyse der Partien verraucht ist, auf eine unter dem Strich nun wirklich sehr gut verlaufene Saison zurückblicken mit einem Start-Ziel-Sieg zum direkten Wiederaufstieg in die Bezirksliga – was vor Beginn der Spielzeit auch nicht jeder so erwartet hätte, lag man im DWZ-Spielstärkeschnitt doch bloß an fünfter Stelle und zählte so gesehen nicht zum engeren Favoritenkreis.
Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
25.03.2019

Die 2. Mannschaft vor dem Wiederaufstieg in die Bezirksliga!


Die Zweite Mannschaft sichert sich bereits am vorletzten Spieltag den direkten Wiederaufstieg in die Bezirksliga!

Zwar trennte man sich vergangenen Sonntag, am 24.03.19, auswärts nur mit einem (zunächst noch etwas enttäuschenden) Unentschieden vom Gastgeber SC Ostfildern 2, doch verlor parallel der bisherige direkte Verfolger Wernau zuhause gegen Altbach! Mit dies""Schützenhilf"" liegt die immerhin nach wie vor unbesiegte Zweite vor dem letzten Spieltag in zwei Wochen uneinholbar auf dem ersten Platz der Kreisklassentabelle.

Die Begegnung in Ostfildern lief im Einzelnen wie folgt ab:

Zuerst endete die Partie am 8. Brett unseres bewährten Ersatzmanns Bernd Hempel mit einem den ersten halben Punkt sichernden Remis.

Aufgerückt an Brett 5 sorgte Guntram Doleschal für den ersten vollen Punkt: Eine verheerend wirkende Springergabel mit Damengewinn entschied die Partie relativ mühelos und deutlich.

Ebenso ungefährdet konnte Jochen Fuchs (Brett 3) die Partie für sich entscheiden, nachdem er schon aus der Eröffnung heraus die Qualität gewonnen hatte und dieses Übergewicht Schritt für Schritt weiter ausbauen konnte – bis zum Matt, was sich der junge Gegner zeigen lassen wollte.

Danach drohte die Begegnung aber wider Erwarten zu kippen:

An Brett 2 überzog Bernd Stüben ein Damenendspiel, nachdem er daene Remisangebot allzu optimistisch abgelehnt hatte, wie sich leider herausstellen sollte. Nach Damenabtausch entschied letztlich der schnellere Freibauer des Gegners die Partie.

Gerhard Limley (Brett 6) verlor unglücklich nach einer kleinen aber entscheidenden positionellen Ungenauigkeit und kam so in ein nachteiliges Turm-Leichtfiguren-Endspiel.

Und an Brett 4 musste Suat Duran überraschend die Waffen strecken. Ein Freibauer eskortiert von seiner Dame war eigentlich schon weit ins gegnerische Lager Richtung Grundlinie vorgedrungen - doch im Gegenzug rollte das Dame-Springer-Gespann des Gegners Suats Königsstellung von hinten auf und trieb den König ausweglos in die feindliche Bauernlinie.

Drei unerwartete Niederlagen in Folge mussten verdaut werden und drohten den sonnigen Spieltag zu verhageln.

Aber am 7. Brett errang Inge Bardili schließlich den äußerst wichtigen dritten Siegpunkt. Souverän erzwang sie mit zwei verbundenen Freibauern die Entg im Endspiel.

Am Spitzenbrett blieb es Harald Blum nun nur noch übrig, nach zähem Ringen in die Punkteteilung einzuwilligen, nachdem alle ambitionierten Versuche, die sich früh anbahnende Remisstellung doch noch irgendwie zu unseren Gunsten ins Ungleichgewicht zu bringen, gescheitert waren.

4:4 endete also das Auswärtsspiel – und so wurde es doch noch ein Happyend!
Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
16.03.2019

Die 1. Mannschaft besigteden Gast aus Pfullingen II mit 4,5:3,5.


Am vorletzten Spieltag der Landesliga kam unsere erste Mannschaft zu einem unaufgeregten 4,5:3,5 Heimsieg gegen den Gast aus Pfullingen II.

Da die Gastmannschaft, die sich ebenfalls schon vor dem Abstieg gerettet hatte, nur zu siebt angetreten war, stand es gleich zu Beginn 1:0 für uns. Der Matchwinner in dieser Begegnung war Hans Schreiber, der sich an Brett 7 zunächst mit einem taktischen Angriff seines Gegners konfrontiert sah, diesen aber souverän parierte und anschließend seinerseits seinen Gegner auskonterte.

Durch dieses frühe 2:0 konnten Heinz Englmeier am Spitzenbrett, Günter Kunert an Brett 2, Udo Scharrer an Brett 3, Jens-Peter Schulz an Brett 5 und Jan Albruschat an Brett 6 ihre sehr ausgeglichenen Mittelspielstellungen nach und nach jeweils remis geben, was bereits den Mannschaftssieg mit 4,5 Punkten bedeutete.

Etwas unglücklich verlief hingegen die Begegnung von Bernd Stüben an Brett 8. In einer sehhneidigen und taktisch angelegten Partie verblieb Bernd leider mit zwei Minusbauern, nachdem sich der taktische Pulverdampf gelegt hatte. Trotz hartem Kampf ging die Partie schließlich im Endspiel verloren.

Anschließend feierten wir die gelungene Saison und den vorzeitigen Klassenerhalt mit einem gemeinsamen Essen in einer Gaststätte am Esslinger Marktplatz.
Autor: Sf Jens-Peter

Veröffentlichung vom:
13.02.2019

Die 1. Mannschaft schafft den Klassenerhalt in der Landesliga!


Die 1. Mannschaft schafft vorzeitig den Klassenerhalt! Mit einem hart erkämpften 4,5 : 3,5 gegen den direkten Abstiegskonkurrenten aus Kirchentellinsfurt sicherte sich die 1. Mannschaft am letzten Sonntag vorzeitig den Verbleib in der Landesliga.

Den Auftakt gegen den in nahezu Bestbesetzung angetretenen Gast machte nach gut drei Stunden Spieldauer Harald Blum an Brett 8. In einer allenfalls leicht besseren Stellung gab er dem wiederholten Remiswerben seines Gegners schließlich nach. Weitere Ergebnisse gab es erst in der unmittelbaren Zeitnotphase zu verzeichnen.

Michael Ramin an Brett 3 brachte unser Team, das auf zwei wichtige Stammkräfte verzichten musste, zum ersten Mal in Front. Sein Gegner vermochte gegen Michaels Druckspiel keine adäquaten Lösungen zu finden und überschritt kurz vor der Zeitkontrolle die Zeit.

Günter Kunert an Brett 2 legte in seiner unnachahmlichen Art mit dem zwischenzeitlichen 2,5 : 0,5 nach: Über Zentrumskontrollnienbeherrschung drang er schließlich in die gegnerische Stellung ein und sicherte sich bei anhaltendem Druck den auch dieses Mal wieder entscheidenden Kunert-Bauern.

Etwas ungünstig verlief dieses Mal leider die Begegnung am Spitzenbrett: Heinz Englmeier geriet mit den scharzen Steinen zusehends auf dem Königsflügel unter Druck und konnte die gegnerischen Drohungen nur noch mit entscheidendem Materialverlust abwenden.

Einen sehr wichtigen halben Punkt steuerte Jan Albruschat an Brett 5 bei. Gegen seinen deutlich höher gerateten Gegner konnte er nahezu das gesamte Material abtauschen, sodass seinem Gegner im Springerendspiel keine realistischen Gewinnansätze verblieben.

Unglücklich verlief hingegen die Partie von Hans Schreiber an Brett 6: In einer zweischneidigen Stellung, die für Hans sehr aussichtsreich erschien, fand er in zugespitzter Situation leider nicht die beste Fortsetzung, weswegen er von seinem starken Gegner schließlich ausgekontert wurde. Jens-Peter Schulz an Brett 4 sah sich über 30 Züge hinweg in einem Turm-Läufer-Endspiel massivem Druck seines Gegners ausgesetzt. Dieser vermochte es jedoch trotz Zeitvorsprungs nicht, die richtige Strategie zu entwickeln, um die Festung zu knacken. Im Turmendspiel unterliefen ihm einige unsaubere Züge, die zu zweischneidigem Spiel führten. In Anbetracht der Mattdrohungen, die sich auf einmal auf dem Brett befanden, verlor er vollends den Überblick und konnte dem Matt schließlich nur durch Aufgabe zuvorkommen.

Bei einem Zwischenstand von 4:3 konnte sich Franz Speicher an Brett 7 schließlich den Luxus leisten, auf Geheiß des Mannschaftsführers in seinem gewinnträchtigen Läuferendspiel mit Mehrbauern Remis anzubieten, was sein Gegner annehmen musste.

Damit stand gegen 15.00 Uhr der Klassenverbleib in dieser Saison fest!
Autor: Sf Jens-Peter

Veröffentlichung vom:
03.02.2019

Die 2. Mannschaft besigte im Derby den TSV/RSK II


In der 6. Runde der Kreisklasse Esslingen/Nürtingen am 03.02.19 erreichte unsere Zweite einen deutlichen Auswärtssieg im Stadtderby gegen die Schachfreunde der 2. Mannschaft vom TSV/RSK.

Der graue und nasskalte Wintermorgen fing insofern scho""gut an"", als der Dicke Turm in Stammbesetzung mit zwei kampflosen Punkten an den Brettern 2 und 5 (von Bernd Stüben und Gerd von Olnhausen) in die Begegnung mit einem komfortablen""Polster"" startete.

Die erste ausgespielte Entscheidung fiel sodann an Brett 8: Inge Bardili vereinbarte im ausgehenden Mittelspiel ein objektiv vertretbares Remis gegen den Ersatzmann des RSK.

Für den ersten erspielten vollen Punkt sorgte an Brett 7 einmal mehr Gerhard Limley. Mit einem Turm mehr war das souverän erreichte Endspiel nur noch die sprichwörtliche Frage der Technik.

Am Spitzenbrett einigten sich bald danach Harald Blum und sein ersatzbedingt aufgerückter Gegner auf die gerechte Punkteteilung.

Nun standen bereits vier Punkte für den Dicken Turm zu Buche, es reichte also an den verbliebenen drei Brettern ein halber Punkt, um den Sack endgültig zuzumachen.

Diesen holte am 4. Brett Suat Duran in der Schlussphase seiner Partie mit verkeilten Bauernketten.

An den Brettern 3 (Jochen Fuchs) und 6 (Guntram Doleschal) konnten weitgehend ungefährdete Siegpunkte eingefahren werden, so dass es zum Schluss 6,5:1,5 str>
Esslingens Zweite steht so auch weiterhin ""mit reiner Weste"" wie zementiert auf dem ersten Tabellenplatz – aber die verbleibenden drei Spieltage gegen die Verfolger auf den weiteren Plätzen werden sicherlich noch zu ernsten Herausforderungen!
Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
26.01.2019

Die 1. Mannschaft verliert gegen den Aufstiegsfavoriten aus Wernau.


Am 13.01. musste sich unsere 1. Mannschaft gegen den Aufstiegsfavoriten aus Wernau nach hartem Kampf und einigen verpassten Chancen knapp mit 3:5 geschlagen geben.

Wernau hat zur Realisierung seiner Aufstiegsambitionen mehrere auswärtige Spieler verpflichtet, sodass die Begegnung nicht in den aus den letzten Jahren gewohnten Bahnen verlief. An den ersten beiden Brettern sahen sich unsere beiden Spitzenspieler Heinz Englmeier und Günter Kunert einem Fidemeister beziehungsweise einem Internationalen Meister gegenüber. Beide Spitzenbretter hielten nach hartem Kampf aber problemlos stand und konnten jeweils ein herausragendes Remis erzielen.

Ebenfalls remis endete die Partie von Jens-Peter Schulz an Brett 6, nachdem trotz verteilter Chancen auf beiden Seiten kein entscheidender Vorteil erzielt werden konnte. Die verrückteste Partie des Tages spielte mit Sicherheit Michael Ramin an Brett 5: Bei gegensätzlichen Rochaden und beidseitigem Königsangriffckelte sich ein offener Schlagabtausch mit vielfältigen taktischen Möglichkeiten. Zwischenzeitlich sah es so aus, als ob der Angriff von Michaels Gegner durchdringen konnte. In der Zeitnotphase fand dieser jedoch nicht die richtige Fortsetzung und musste sich mit einer dreimaligen Zugwiederholung begnügen.

Einen tragischen Verlauf nahm die Partie von Hans Schreiber an Brett 7. Durch überzeugendes und druckvolles Spiel konnte er gegen seinen starken Gegner in ein vorteilhaftes Endspiel mit einem Mehrbauern abwickeln. Durch ein endspieltaktisches Manöver, das Hans leider übersehen hatte, ging die Partie dann überraschend doch noch verloren. Den zwischenzeitlichen Ausgleich konnte Andreas Kiefer an Brett 4 wiederherstellen, nachdem sein deutlich höher gerateter Gegner in der Zeitnotphase dem druckvollen Spiel von Andreas nichts mehr entgegensetzen konnte.

Leider ging nach der Zeitnotphase die Partie von Udo Scharrer an Brett 3 verloren, da er im Partieverlauf in einpassive Stellung geraten war und schließlich einen Bauern verlor, der sich letztlich als entscheidend erwies. Franz Speicher an Brett 8 konnte dem Druck seines Gegners in einem extrem schwer zu spielenden Endspiel leider nicht auf Dauer standhalten, weswegen auch dieser Punkt verloren ging.

Mit etwas Glück wäre in dieser Begegnung zumindest ein Punkt möglich gewesen. So blieb der starke spielerische Auftritt unserer Mannschaft leider ohne zählbaren Erfolg.
Autor: Sf Jens-Peter

Veröffentlichung vom:
21.01.2019

Turnierbericht vom 31. Staufer-Open 2019 in Schwäbisch Gmünd


Mit Robert Schulz und dem Berichterstatter fanden sich vom Dicken Turm zwei Teilnehmer gleich zu Jahresanfang im schönen Schwäbisch Gmünd ein, um das beliebte Traditionsturnier mit dem vielsagenden Untertitel „Wo man Freunde trifft!“ mitzuspielen.

In diesem Jahr wurde ein neuer Teilnehmerrekord mit beinahe 500 Teilnehmern im Hauptturnier erreicht, womit die altehrwürdige Staufer-Stadt mittlerweile wohl das zweitgrößte Open in Deutschland ausrichten dürfte. Im A-Turnier (ab 1800 DWZ/ELO) waren über 260 Spieler – darunter mehr als 50 Titelträger – gemeldet, und das Teilnehmerfeld in der B-Sektion (unter 2000 DWZ/ELO) war insgesamt nicht wesentlich kleiner.

Robert und Jochen tummelten sich also spielstärkegemäß im B-Open und bestritten zwischen Neujahr und Dreikönig neun Runden mit Auslosung nach beschleunigtem Schweizer System
meinbild

Robert ließ aus privaten Gründen die vierte Runde aus und gewann in der letzten Runde kampflos. Echt erkämpft wurden von ihm also 3,5 aus 7, mit der kampflosen Gewinnpartie waren es 4,5 aus 8. Insgesamt war dies wohl eine Performance leicht unter Wert; bei einigen Partien, die durchaus ambitioniert angelegt waren, fehlte die letzte durchschlagende Angriffskombination.

Jochen konnte sich im Vergleich zum Vorjahr, bei nahezu gleichem Gegnerniveau, mit sechs Punkten aus neun Spielen noch etwas verbessern und ist mit dem erreichten 26. Platz unter 239 Konkurrenten hoch zufrieden. Dass diesmal kein einziges Remis unter den Partieresultaten war, beweist das durchgängige Spiel auf zwei Ergebnisse. Unter den drei Niederlagen waren zwei letztlich erwartbar, doch eine dritte fühlte sich besonders schmerzhaft an, weil wirklich unnötig und ärgerlich – womit sie aber auch besonders lehrreich gewesen sein sollte!

Im A-Turnier gewann mit 7,5 Punkten als alleiniger Erstplatzierter ristian Schröder.

meinbild

Das Staufer-Open als Turnierveranstaltung mit beachtlicher Erfolgsgeschichte wird wohl zurecht immer wieder hoch gelobt. Das Platzangebot im Congress-Centrum Stadtgarten ist großzügig und das Ambiente sehr angenehm. Die Halle, die über ausreichende und zudem während des Turniers kostenfreie TG-Parkplätze verfügt, ist auch schön gelegen mit dem ehemaligen Landesgartenschaugelände Haustüre sowie der fußläufig bequem erreichbaren Innenstadt, wo es an attraktiven gastronomischen Angeboten und Übernachtungsmöglichkeiten nicht fehlt.

Vielleicht schaffen wir es ja bei einem der nächsten Male in Turniermannschaftsstärke nach Schwäbisch Gmünd zu reisen. Das wäre schön!

Siehe Turnierhomepage
Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
16.01.2019

Der Gewinner des Neujahrsblitzturniers 2019 ist Michael Ramin!


Das diesjährige Neujahrsblitzturnier hat Michael Ramin gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!
Autor: Sf Jens-Peter

Veröffentlichung vom:
21.12.2018

Weihnachtsfeier mit Blitzschachturnier 2018


Auch in diesem Jahr lud der Schachverein Dicker Turm Esslingen wieder seine Mitglieder und Freunde in das Spiellokal Trödler zur Burgschenke ein, um am letzten Dienstag vor Weihnachten beim gemütlichen Beisammensein ein Festessen zu genießen und anschließend das traditionelle Blitzturnier zu bestreiten.

2018

Zwischen Vorspeise und Hauptgang hielt der Vorsitzende Bernd M. Stüben eine kurze Ansprache an die versammelten Schachfreunde, verbunden mit einem sportlichen Rück- und Ausblick: Die 1. Mannschaft dürfte in dieser Saison in der Landesliga wieder die Klasse halten und der Zweiten winke der direkte Wiederaufstieg in die Bezirksliga. Auch wenn die 3. Mannschaft in der Kreisklasse und die Vierte in der A-Klasse allerdings derzeit in prekärer Lage seien, könne die mittelfristige Perspektive nur als ermutigend bezeichnet werden.

meinbild

Der Verein erfahre verstärkt Zulauf, die dienstäglichen Spielabende seien im letzten Halbjahr mit im Schnitt ca. 20 Spielern sehr gut besucht gewesen, so dass bald an eine räumliche Erweiterung gedacht werden müsse. Auch zahle sich an den Übungsabenden das Engagement der sehr guten Jugendtrainer des Vereins aus. Als Magnet habe sich zudem einmal mehr das kneipentaugliche Format der Schnellschach-Stadtmeisterschaft erwiesen, die über die ganze Saison hinweg durchgeführt wird.

2018

Nach dem Weihnachtsmenü stand das Blitzschachturnier auf dem Programm, das in lockerer Runde für Spaß und Spannung sorgte, sowohl für die Mitspieler als auch die nicht wenigen Zuschauer.

Der Spielbetrieb Trödler zur Burgschenke startet nach der Weihnachtspause wieder im neuen Jahr am 15. Januar ab 20 Uhr (Jugendtraining ab 18 Uhr) mit dem ebenso traditionellen Neujahrsblitzturnier. Gäste sind immer herzlich eingeladen!
Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
19.12.2018

Gewinner des Weihnachtsblitzturnier 2018 ist Martin Scholl!


Das diesjährige Weihnachtsblitzturnier hat
Martin Scholl vom TSV/RSK Esslingen gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!
Autor: Sf Jens-Peter

Veröffentlichung vom:
12.12.2018

Heimsieg der 2. Mannschaft gegen Plochingen II mit 5,5:2,5


Auch am fünften Spieltag in der Kreisklasse war die Zweite Mannschaft des Dicken Turms siegreich. Bei bestem nass-kalten und windigen Schachwetter empfingen die Esslinger zuhause die Gäste aus Plochingen.

Gerd von Olnhausen an Brett 5 einigte sich mit seinem Gegner, nach raschen Abtäuschen und zügig erreichter ausgeglichener Stellung auf ein sehr frühes Remis.

Für den ersten vollen Punkt sorgte an Brett 7 Gerhard Limley, der mit seinem Dame-Springer-Gespann schon aus der Eröffnung heraus einen klassischen Mattangriff auf die gegnerische Königsstellung vollenden konnte.

An Brett 3 neigte sich die Waage auch schon sehr früh zu Esslingens Gunsten, denn Jochen Fuchs mit den schwarzen Steinen gewann durch eine Eröffnungsfalle bereits im 6. Zug eine Leichtfigur, musste diesen eingeheimsten materiellen Vorteil aber bis ins Endspiel durchexerzieren, was insofern kein Selbstläufer Zuge der eigenen rückständigeren Entwicklung durch den vorangegangenen Damenausflug durchaus noch reelle Gefahren drohten.

Für manchen der umstehenden Spielbeobachter überraschend gelang es Inge Bardili am 8. Brett die zwischenzeitlich verloren geglaubte Partie noch ins Remis zu retten. Zu diesem Zeitpunkt stand es also ohne Niederlage komfortabel 3:1 für Esslingen, aber noch war die Begegnung nicht in trockenen Tüchern.

Harald Blum an Brett 1 musste sich nach lange ausgeglichen gehaltenem Schlagabtausch mit dem starken Spitzenspieler der Gäste, an der Schwelle zum Endspiel ausmanövriert leider geschlagen geben, so dass Plochingen auf 2:3 verkürzen konnte – und so wurde es noch einmal spannend. Die verbliebenen drei Bretter sahen zwar nicht schlecht aus, aber wie sich im weiteren Verlauf zeigen sollte, kämpften die Plochinger zurecht noch verbissen weiter.

Zunächst erhöhte Guntram Doleschal am 6. Brett wieder auf 4:2. Ihm war es gelungen, die eingedes Gegners zurückzujagen und im Gegenzug über gleich mehrere Einfallstore die Stellung des Kontrahenten mit Schwer- und Leichtfiguren zu infiltrieren, was den Plochinger schlussendlich zur Aufgabe nötigte.

Derweil mühte sich an Brett 2 noch Bernd M. Stüben in einem an sich gewonnenen Endspiel mit materieller Überlegenheit und eigentlich auch vielversprechend aussehender Initiative an dem hartnäckigen Widerstand seines Gegenspielers ab, der so auch wieder zu etwas Gegenspiel mit vorgerückten verbundenen Freibauern kam – während Suat Duran am 4. Brett in einem klassisch zähen Turmendspiel, immer mit einem Auge auf Brett 2 schielend, mit dem erforderlich genauen Spiel die Partie mindestens im Gleichgewicht zu halten bestrebt war.

Schließlich landete die Partie des Bretts 2 im Endspiel des nackten Läuferpaars gegen den König, was sich der Gegner unbedingt zeigen lassen wollte. Die Spieler an Brett 4 vereinbarten nun das fällige Remis, der Mannschaftserfolg war eingefahren und Bernd M. Stüben setzte den Schlusspunkt mit seinem Arbeitssieg.

Esslingens Zweite steht – auch trotz einer spielfreien Runde! – unangefochten auf dem ersten Tabellenplatz und geht so ganz entspannt in die Weihnachtspause!
Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
05.12.2018

Die 1. Mannschaft spielt unentschieden gegen Nürtingen II.


Nicht in allerbester Verfassung präsentierte sich unsere 1. Mannschaft im Heimspiel vom 02.12.2018 gegen Nürtingen 2, weswegen es am Ende für uns nur zu einem 4:4 reichte.

Gegen sehr gut aufgelegte und kampfstarke Gäste aus Nürtingen gelang es uns an keinem Brett, entscheidenden Vorteil herauszuspielen. Den Auftakt machte Andreas Kiefer an Brett 4, der in einem allenfalls leicht besseren Mittelspiel in den Remisschluss einwilligte. Harald Blum an Brett 8 folgte einige Zeit später, als nach einem Generalabtausch in einem Schwerfigurenendspiel beidseits keine realistischen Siegchancen verblieben.

Hans Schreiber an Brett 7 versuchte mit den schwarzen Steinen einen Angriff am Königsflügel, der allerdings nicht vollständig durchdringen konnte. Jens-Peter Schulz an Brett 6 vermochte es ebenfalls nicht, in irgendeiner Weise einen Vorteil herauszuspielen. Bei Michael Ramin an Brett 5 befand sich die Stellung bei einem Minusbauer und zentralisichtfiguren in einem dynamischen Gleichgewicht. Sehr ausgeglichen gestaltete sich die Stellung auch bei Udo Scharrer an Brett 3, nachdem beidseits kaum Angriffsressourcen bestanden.

Sehr dynamisch und unklar präsentierten sich die Partien von Heinz Englmeier an Brett 1 und von Günter Kunert an Brett 2, die allerdings trotz kämpferischer Versuche, Ungleichgewichte zu schaffen, letztendlich keinen entscheidenden Vorteil herauszuspielen vermochten. Deswegen blieb es auch hier beim verdienten Remis.

Obwohl sich unser Vorhaben eines Heimsiegs nicht realisieren ließ, war es ein guter Abschluss eines insgesamt gelungenen Schachjahrs. Gleich zu Beginn des neuen Jahres 2019 steht die Begegnung gegen den Aufstiegsfavoriten aus Wernau vor der Tür.
Autor: Sf Jens-Peter

Veröffentlichung vom:
24.11.2018

Die 1. Mannschaft landete einen 6:2 Auswärtssieg bei Göppingen I.


Zu einem wichtigen 6:2 Auswärtssieg kam unsere erste Mannschaft am letzten Sonntag beim Tabellenletzten Göppingen I.

Obwohl wir in Bestbesetzung angetreten waren, lieferten die deutlich schlechter gerateten Schachfreunde aus Göppingen sehr lange Widerstand, bis sich der Mannschaftskampf schließlich deutlich in unsere Richtung entwickelte.

Den Auftakt bildeten beinahe gleichzeitig Udo Scharrer an Brett 3 und Jan Albruschat an Brett 7, die sich mit Mittelspielstellungen konfrontiert sahen, die nicht nur ausgeglichen, sondern beinahe symmetrisch waren und die jeweils kein ernsthaftes Bestreben auf einen Sieg zuließen. An sämtlichen anderen Brettern entwickelten sich kämpferische Partien mit verteilten Chancen.

Erst gegen 13.00 Uhr konnten wir uns mit einem Doppelschalg absetzen. Heinz Englmeier hatte am Spitzenbrett einen entscheidenden Bauern gewonnen, nachdem er in die gegnerische Stellung eingedrungen war. Michael Ramin an Brett 5 hatte Gegner mit einem sehr schön und konsequent vorgetragenen Königsangriff ausgehebelt.

Noch vor der Zeitkontrolle gelang es schließlich Hans Schreiber an Brett 8, seinen Gegner in einer sehr zweischneidigen Stellung auszukontern und für das vorentscheidende 4:1 zu sorgen. Jens-Peter Schulz nahm unmittelbar nach der Zeitkontrolle das Remisangebot seines Gegners in einer leicht besseren Endspielstellung an.

Andreas Kiefer an Brett 4 sorgte für den nächsten vollen Punkt: Aus der Eröffnung heraus sah sich sein Gegner genötigt, eine Qualität zu opfern, um seine Stellungsnachteile zu kompensieren. Nachdem das Material allerdings zusehends abgetauscht worden war, verblieb Andreas mit einem gewonnenen Endspiel.

Für das kämpferische Highlight sorgte wieder einmal Günter Kunert an Brett 2, der sich mit unbeugsamen Willen und Nervenstärke erfolgreich gegen den drohenden Partieverlust stemmte. Nachdem er sich unmittelbar vor der Zeitkontrolle unnöigerweisebleme manövriert hatte, sah er sich anhaltendem gegnerischem Druck und einem Königsangriff ausgesetzt. Günter verteidigte allerdings derart präzise und zäh, dass seiner Gegnerin nicht mehr als das Dauerschach und damit das Remis verblieb.

Die positive Energie aus den letzten beiden Siegen wollen wir nun nutzen, um am nächsten Sonntag gegen Nürtingen für einen gelungenen Abschluss des Schachjahrs zu sorgen.
Autor: Sf Jens-Peter