Presse


Veröffentlichung vom:
29.09.2020

Zurück in der Quanrantäneliga 6!


Nach einem guten Vierteljahr ist das Team Esslingen in der Quarantäneliga auf lichess.org nach einer weiteren fulminanten Aufstiegsleistung letzten Donnerstagabend zurück in Liga 6 angelangt - womit wir doch an unsere "alten Glanzzeiten" in der Anfangsphase des krisenbedingten neuen Onlineschachbooms anknüpfen können!

Es bleibt zu hoffen, dass sich unsere Mannschaft in der 6. Liga, die heutzutage sicherlich noch stärker besetzt ist als ehedem, länger wird halten können, was schwer genug werden wird.

Der Erfolg in Liga 7 war wirklich das Ergebnis einer tollen, geschlossenen Teamleistung. Vor allem war die Mannschaft diesmal erfreulich breit aufgestellt mit elf Mitspielern - so viele wie lange nicht mehr!

Da dieses Mal auch die Spitzenkräfte Andreas Reuß, Andreas Kiefer und Günter Kunert wieder ins sportliche Geschehen eingriffen, war die Endplatzierung auf dem Aufstiegsrang 3 ein sicherlich machbares aber dennoch hart erkämpftes und alles andere als selbstverständliches Resultat.

Nächst dem diesmaligen Spitzentrio in der Mannschaftsendplatzierung Andreas Reuß, Udo Scharrer und Heinz Englmeier (32, 26 und 24 Punkte) waren die folgenden Teilnehmer für Esslingen, die noch in die Wertung kamen, auch ganz eng beieinander: Jens-Peter Schulz, Günter Kunert und Michael Ramin holten 21, 20 und 19 Punkte.

Als Beispielpartie sei diesmal das vorletzte Spiel von Udo Scharrer genannt, der mit Weiß gegen den Spieler "najdorfcymraeg" aus dem Team mit dem klangvollen Namen "Welsh Dragons" antrat und mit 4 Siegpunkten noch einen ganz entscheidenden Beitrag im Endspurt zum Aufstieg beisteuerte. Vor allem das Mattbild im 35. Zug ist sicherlich für jeden Schachfreund eine Augenweide!


Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
15.08.2020

Rückkehr in die Quarantäneliga 7!


Am vergangenen späten Donnerstagabend hat das Team Esslingen in der Quarantäneliga auf lichess.org wieder nach zwei Stunden harten, superschnellen Blitzschachs (3 Min. ohne Aufschlag) mit einer souveränen geschlossenen Mannschaftsleistung die Rückkehr in Liga 7 feiern können.

Die Esslinger landeten am Ende in der Liga-Gruppe 8B auf einem guten zweiten Platz. Alle angetretenen acht Mann lieferten mit hervorragendem Kampfgeist gute bis sehr gute Leistungen ab. Am Ende kamen diese sechs Spieler in die Mannschaftswertung: Heinz Englmeier (60 Punkte), Michael Ramin (45 P.), dann jeweils dicht aufeinander folgend Günter Kunert (34 P.), Udo Scharrer (33 P.) und Jens-Peter Schulz (32 P.), und der schon längst zur unersetzlichen Stammkraft avancierte Gastspieler Vinko Kozina vom TSV/RSK Esslingen holte 24 Zähler.

Bei der Vielzahl der absolvierten Partien fällt es immer schwer, die schönste oder spannendste oder spektakulärste auszuwählen. An diesem Abend wurde von den Mitspielern spontan Spiel Nr. 23 von Michael genannt. Er spielte mit Schwarz gegen seinen bald 200 Rating-Punkte stärkeren französischsprachigen Gegner „Barabarian“, der glaubte, sich einen sogenannten Berserk-Faktor erlauben zu können (halbiert zu Beginn des Spiels die eigene Bedenkzeit von 3 Min., gewinnt bei Erfolg aber Bonuspunkte!). Doch mit diesem spekulativen Konzept scheiterte er krachend gegen Michael, der sich von der großspurigen Ansage seines Gegners offenkundig nicht hatte beeindrucken lassen.



Barabarians „Aktien“ sanken im Verlauf des Mittelspiels immer mehr, wie eine Engine-Analyse veranschaulicht, bis sich im Endspiel bei immer rascher verrinnender Bedenkzeit, die er zu Beginn so leichtfertig halb hergeschenkt hatte, die Patzer des Weißspielers häuften. Im 31. Zug versuchte er noch mit Tg1 eine naheliegende einzügige Mattdrohung aufzustellen, die Schwarz aber mit seinem Gegenzug einerseits leicht parieren und andererseits, damit den Spieß umdrehend, nun seinerseits einzügig Matt drohen konnte. Ab da war für Weiß an der Partie nicht mehr viel zu retten.
Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
25.07.2020

Tabellensiebter in der Quarantäneliga 8A!


Vergangenen Donnerstag hielt unser Team Esslingen in der Quarantäneliga auf lichess.org erneut die Klasse in der Gruppe 8A - gerade noch als Tabellensiebter.

Dieser Umstand allein ist für uns sicherlich kein Grund in Verzückung zu geraten - zumal man sozusagen in der ersten Halbzeit (sprich in der ersten Turnierstunde) enttäuschenderweise auch nur zu dritt spielte - das aber schon beachtlich stark, mit den bewährten Kräften Heinz Englmeier, Udo Scharrer und Jens-Peter Schulz. Später griffen noch Jochen Fuchs, Vinko Kozina (TSV/RSK Esslingen) und Andreas Reuß ins Geschehen ein, füllten die Mannschaft so noch auf die sechs für das Teamergebnis zählenden Spieler auf und steuerten immerhin auch noch das ein oder andere Pünktchen bei.

Absolut bemerkenswert war am Ende aber das ganz außerordentlich starke Abschneiden unseres Topspielers Heinz Englmeier, der mit einer Turnierleistung von unglaublichen 2432 Wertungszahlpunkten (lichess-Rating) bei einer Gewinnquote von 79 % aus 24 Blitzpartien (3 Minuten ohne Aufschlag) nach zwei Stunden anstrengendsten Wettkampf-Blitzschachs non-stop, im 76 Spieler zählenden Teilnehmerfeld den zweiten Platz in der Einzelwertung belegte!

Und den unter dem Nicknamen "Smuelli" antretenden Erstplatzierten dieses Durchgangs hat Englmeier im direkten Aufeinandertreffen auch geschlagen! Die Partie beinhaltete einen klassischen Damenfang nach Bauernraub und suboptimalen Manövern des Schwarzspielers, was sicherlich nach dem 13. Zug den entscheidenden Wendepunkt der Partie markierte.

Insofern kann man wirklich sagen, dass aus Esslinger Sicht an diesem Abend Heinz die Quarantäneliga dominiert hat!
Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
06.07.2020

Zurück in der Quarantäneliga 8


Auf lichess.org hat sich unser Team Esslingen vergangenen Sonntag, auch wieder dank seiner Freunde und Unterstützer, eindrucksvoll zurück in die Quarantäneliga 8 gekämpft.

Ja, denn zuvor waren wir unglücklicherweise noch einmal abgestiegen (vor allem einer zwischenzeitlich unerwartet sehr dünnen Personaldecke geschuldet!) und so fand sich das Team völlig abgesackt in Liga 9 wieder - dort aber z. B. mit den Schachfreunden aus Schwäbisch Gmünd nicht gerade in schlechter Gesellschaft!

Nach engagiertem Kampf über zwei Stunden im Bedenkzeitmodus 3 Min. plus 2 Sek. Aufschlag pro Zug erreichten wir schließlich noch vor Schwäbisch Gmünd einen guten ungefährdeten zweiten Platz und hatten auf die erstplatzierten Schachfreunde Erbach sogar nur einen hauchdünnen Rückstand von zwei Zählern (Turnierseite).

Team Esslingen war mit acht Mann angetreten, die besten fünf kamen am Schluss in die Mannschaftswertung. Die Aufsteigermannschaft setzte sich somit zusammen aus: Andreas Reuß (38 Punkte), Vinko Kozina vom TSV/RSK Esslingen (32 P.), Jens-Peter Schulz (31 P.), Günter Kunert (28 P.) und Hartmut Hehn vom SV Ebersbach/Fils (26 P.).

Etliche sahen sich dabei auch unversehens so manchem Titelträger gegenüber (was sicherlich auch immer wieder einen Reiz dieses Online-Liga-Formats ausmacht) - und erneut konnte die ein oder andere dieser Blitzschach-Begegnungen sogar erfolgreich gestaltet werden: Gleich mehrere unserer Recken bekamen es (mitunter jeweils auch mehrfach) mit dem Duisburger Internationalen Meister Marcel Becker zu tun. Günter Kunert konnte ihn einmal in einer Kurzpartie binnen zwölf Zügen besiegen! Vom Ratinggefälle her noch überraschender war aber sicherlich der Sieg von Vinko Kozina gegen IM Becker!

Bericht in der Esslinger Zwiebel vom 10.7.2020
Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
22.06.2020

Bericht aus der Quarantäneliga 8


In der Quarantäneliga auf lichess.org kämpft unser Team Esslingen mittlerweile in der 8. Liga. Nicht etwa, weil die Leistungen unserer immer hochmotivierten Mannschaft deutlich schwächer geworden wären (waren wir doch schon mal in der 6. Liga etabliert), sondern weil die Liga insgesamt immer stärker wird durch einsteigende Teams, die sich auch erst von unten hochkämpfen müssen.

Aktuelles Beispiel dafür sind die Schachfreunde Deizisau, die auf ihrem vorgezeichneten Weg nach oben vergangenen Sonntag in der 8. Liga vorbeischauten und damit auch die Wege des Teams Esslingen kreuzten. An ihrer Spitze keine Geringeren als die Großmeister Alexander Donchenko und Vincent Keymer, die neuen deutschen Jungstars der internationalen Schachszene!

Esslingen trat mit insgesamt zehn Spielern an, von denen am Schluss die sechs Punktbesten in die Mannschaftswertung kamen, dieses Mal: Heinz Englmeier (36 Punkte), Hartmut Hehn vom SV Ebersbach/Fils (33 P.), Michael Ramin und Werner Fohrer (jeweilssowie Udo Scharrer und Jan Albruschat (jeweils 30 P.).

Turnierseite

Gespielt wurden über zwei Stunden lang superschnelle Blitzpartien mit dem Bedenkzeitformat 3 Minuten ohne Aufschlag. Nach elf Siegen in Folge traf der Deizisauer GM Keymer auf Heinz. Und unserem Spitzenspieler des Abends gelang der Geniestreich, dem Supertalent in seinem Siegeslauf ein Bein zu stellen und immerhin eine Punkteteilung abzutrotzen - und das in einer Partie mit über 70 Zügen, in welcher sich Heinz absolut auf Augenhöhe bewährte, wie auch eine nachherige automatisiert angeforderte Stockfish-Analyse bestätigte.

Esslingen landete schließlich auf einem guten 5. Platz, noch in der oberen Tabellenhälfte, während Deizisau mit gigantischem Abstand auf den Zweitplatzierten eindrucksvoll bewiesen hatte, hier wirklich nur auf der Durchreise zur Spitze gewesen zu sein.

Dies ist unsere Teamseite bei lichess.
Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
01.06.2020

4. Platz bei den württ. Online-Blitz-Mannschaftsmeisterschaften


Vergangenen Samstag erreichte unser lichess-Team bei der 1. württ. Online-Blitz-Mannschaftsmeisterschaft im Finale den vierten Platz!

Alle Beteiligten waren sich hinterher einig, dass an sämtlichen Brettern der Esslinger Spielgemeinschaft über 90 Minuten insgesamt ein toller Kampf abgeliefert wurde und die Enttäuschung, am Ende nicht auch noch mit das Siegerpodest erreicht zu haben, angesichts des starken Teilnehmerfeldes nicht zu groß ausfallen dürfte. Sieger wurden die Schachfreunde Spraitbach mit dem veritablen Großmeister Evgeny Vorobiov an ihrer Spitze - mit größerem Abstand gefolgt von Bebenhausen und Jedesheim.

Esslingen war mit elf Spielern angetreten, nach Reglement kamen am Ende jeweils die punktbesten Vier in die Mannschaftswertung: Heinz Englmeier und Andreas Reuß vorn mit 18 Zählern punktgleich, dann Günter Kunert mit 16 und Martin Scholl (TSV/RSK Esslingen) mit 13 Punkten. Es gab sicher viele erwähnenswerte Partien gegen spielstarke Gegnerschaft.

Hier besonders genannetend auch für alle Teamspieler, die am Ende nicht bei den vorderen Vier waren, sei Udo Scharrer, dem es gelang, Fidemeister Rudi Bräuning (SK Bebenhausen), den zehnfachen Württembergischen Blitzmeister, nach Zeit und auch nach besserer Stellung zu bezwingen (Partie).

Nach dem Turnier ist vor dem Turnier - insbesondere die Quarantäneliga läuft weiter und wird das Team Esslingen unvermindert fordern, doch der Spielspaß steht im Vordergrund. Die Mannschaften sind nicht teilnehmerzahlbegrenzt, jederzeit können auch Neuzugänge einsteigen und mit dem Team um wichtige Punkte im Kampf um Klassenverbleib oder Aufstieg spielen.

Dies ist unsere Teamseite bei lichess.
Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
25.05.2020

Einzug in die Finalrunde bei der 1. württ. OBMM


Unser lichess-Team ist spektakulär in die Finalrunde der 1. württembergischen Online-Blitz-Mannschaftsmeisterschaft eingezogen. Diese Meisterschaft wird offiziell vom Württembergischen Schachverband im Rahmen des Onlinespielbetriebs auf dem Schachserver lichess ausgetragen.

In der Vorrunde setzte sich die Esslinger Spielgemeinschaft mit ihren vier Topscorern Andreas Reuß, Heinz Englmeier (beide bekanntlich vom Dicken Turm), Hartmut Hehn (SV Ebersbach/Fils) und Martin Scholl (TSV/RSK Esslingen) gegenüber weiteren acht Mitbewerbermannschaften in der Gruppe durch und landete hinter Biberach auf dem 2.Platz (s. unter Verweis zu lichess.

Damit qualifizierte sich Esslingen, mit deutlichem Abstand auf den 3. Platz, für die Finalrunde mit sieben Mannschaften am Samstag. Beginn ist um 20 Uhr, zuschauen kann man dann unter Verweis zu lichess.

Unterdessen ist die Quarantäneliga für unser Team ein Auf und Ab zwischen 6. und 7. Liga geworden. Damit befindet man sich insgesamt noch im Mittelfeld, denn mittlerweile umfasst diese Turnierserie, die eine echte Erfolgsgeschichte in der Corona-Krise geworden ist, zwölf Ligen.

Dies ist unsere Teamseite bei lichess.
Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
05.05.2020

Virtuelles Vereinsheim wird immer beliebter!


Unser virtuelles Vereinsheim auf lichess.org, das nun bald schon seit einem Monat geöffnet ist, erfreut sich unter unseren Mitgliedern, Freunden und Gästen wachsender Beliebtheit. Mit über 30 Mitgliedern des Team SV Dicker Turm Esslingen tummeln sich regelmäßig nun schon erfreulich viele Schachfreunde in der rund um die Uhr offenen virtuellen Arena.

Und dort ist viel geboten: Jederzeit kann man gegen Schachfreunde in aller Welt online und live Schach spielen und nebenher chatten. Oder man tritt auch zusammen im Team in der Quarantäneliga an, in der immer an zwei Abenden in der Woche wettkampfmäßig geblitzt wird.

Dort hat sich eine Esslinger Spielgemeinschaft (die eben auch offen für Freunde und Gäste des Dicken Turms ist) nach einem hart erkämpften Aufstieg schon fest etabliert - und sie konnte sich jüngst auch schon in die Online-Berichterstattung zur Liga spielen: ein schöner Artikel im beliebten Schachmagazin-Blog Perlen vom Bodensee würdigt auch den Dicken Turm.

Dass man im Spielbetrieb der Liga, in der durch nachrückende Teams noch viel im Fluss ist, auch als ganz durchschnittlicher Vereinsspieler mitunter auf Großmeister und andere Titelträger treffen kann, macht sicherlich auch einen Reiz aus. Abendfüllende Blitzturniere zusammen mit anderen Vereinen der Region sind auch schon veranstaltet worden. Man vernetzt sich und bleibt so weiter in Kontakt.

Kurz: das Konzept des virtuellen Vereinsheims und Spielabends hat sich durchgesetzt und wird sicher auch noch nach der Corona-Krise Bestand haben und ein zusätzliches Angebot darstellen.
Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
09.04.2020

Unser virtuelles Vereinsheim ist online.


Um die vereinsabendlose Zeit zu überbrücken, hat der SV Dicker Turm Esslingen e. V. nun auf dem freien, nichtkommerziellen Schachserver lichess.org ein virtuelles Vereinsheim eingerichtet:

Verweis zu sv-dicker-turm-esslingen auf lichess

Alle Mitglieder, Freunde und Gäste des Vereins sind herzlich eingeladen, sich dort an der Fortführung des geselligen Vereinslebens zu beteiligen und den Schachsport weiter zu pflegen.

So können wir die gegenwärtige Krise nutzen, um uns und unseren Verein auf einer anderen zusätzlichen Ebene zu präsentieren und das Miteinander aktiv zu erhalten.
Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
17.03.2020

Spielbetrieb gestoppt!


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Die Bretter in unserem Spiellokal Alte Aula bleiben bis auf Weiteres verwaist ...

Während des letzten Wochenendes haben sich die Ereignisse in der Corona-Krise überschlagen. Der Spielbetrieb wurde auch im Schachverband Württemberg bis auf Weiteres ausgesetzt, um der weiteren Ausbreitung des Virus vorzubeugen. Somit wurden die für den vergangenen Sonntag angesetzten Begegnungen in der Landesliga sowie in der A-Klasse kurzfristig abgesagt.

Das bis zum letzten Samstag laufende Schachfestival Bad Wörishofen war demzufolge wohl für längere Zeit die letzte Gelegenheit für Aktive des Dicken Turms, sich noch schachsportlich im Rahmen eines Turniers zu betätigen. Im A-Open startete Schachfreund Udo Scharrer. Er erreichte mit 4,5 Punkten aus neun Runden an neun Spieltagen, also 50% Punktausbeute, den 58. Platz der Schlusstabelle (Startplatz 86 bei 116 Teilnehmern). Robert Schulz spielte im B-Open. Auch er landete mit vier Punkten auf einer viel besseren Endplatzierung als er gestartet war: Platz 36 gegenüber Nr. 48 von 58 Teilnehmern). Und im Seniorenturnier trat Franz Speicher an. Er holte von allen Dreien mit starken 5,5 Zählern die meisten Punkte und erreichte am Ende Platz 21 (gestartet auf Platz 48 unter 113 Teilnehmern).

Das Gründungsmitglied des Schachvereins Dicker Turm Esslingen Hartmut Hehn (seit 1996 für den SV Ebersbach/Fils spielend) - und ebenfalls mehrfacher Teilnehmer am Wörishofener Turnier - hat einen schönen Bericht über das alljährliche Treffen langjährig einander verbundener Schachfreunde in Bad Wörishofen geschrieben und online gestellt.
Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
01.03.2020

Dicker Turm II verliert gegen Göppingen I


Dicker Turm II verliert gegen Göppingen I erwartungsgemäß sehr deutlich mit 0,5 zu 7,5

Das heutige Heimspiel am 7. Spieltag der Bezirksliga B Neckar/Fils stand von Anfang an unter keinem guten Stern: schon einige Teilnahmeabsagen von Stammspielern im Vorfeld, dann auch noch weitere kurzfristige Ausfälle durch die saisontypisch grassierende Grippewelle – die Zweite des Dicken Turms musste tief in der zweiten und dritten Reihe der Ersatzbank graben, um zumindest noch sieben Mann aufstellen zu können. Diese gingen aber engagiert zu Werke, durchaus willens und in der Lage, wie sich zeigen sollte, der sehr starken 1. Mannschaft der SF Göppingen (derzeit Tabellenzweiter und den Esslingern an fast allen Brettern rund 200-500 DWZ-Punkte überlegen!) so lange es geht Paroli zu bieten und den Spieltag nicht ganz so einfach zu machen. Von daher bot sich ein nicht ganz so grauenhaftes Bild, wie das Endresultat von 0,5 zu 7,5 (Stand heute die höchste Saisonniederlage) nahezulegen scheint. Vom Start weg überrollt oder desaströs zerlegt wurde niemand.

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Gemäß brandaktueller Empfehlung des Schachbunds in Zeiten der Coronavirus-Prophylaxe verzichtete man weitgehend auf den sonst üblichen sportlich-fairen Handshake zu Partiebeginn und startete an sieben Brettern den Mannschaftskampf – Brett 3 wurde kampflos abgegeben.

Der erste erspielte Brettpunkt für Göppingen ergab sich an Brett 8, wo sich Ersatzmann Walter Reuß aus der 4. Mannschaft lange Zeit wacker schlug aber im positionell klar nachteiligen Turmendspiel mit Minusbauer den Kürzeren zog.

Ronald Hahnke am 4. Brett (sonst an 8 gesetzt!) spielte gegen seine um 500 DWZ-Punkte stärkere Gegnerin eine schöne, vielversprechende Angriffspartie, mit starkem Freibauern auf der d-Linie und Attacke auf die Königsstellung – allein er verzettelte sich leider auf der Uhr und verlor durch Scheitern an der Zeitkontrolle.

Auch der bewährte Ersatzspieler Robert Schulz (Brett 7) legte seine Partie ambitioniert offensiv an. Ein Springeropfer brachtne Freibauern ein, aber im entscheidenden Moment rochierte Robert seinen König auf dem anderen Flügel unglücklicherweise ins Verhängnis – sprich einen Mattangriff des Gegners – hinein.

Die nächsten Niederlagen folgten bald auf dem Fuße, wobei die Mittelspielstellungen bei Bernd Hempel (Brett 5) und Gerd von Olnhausen (Brett 6) für den Betrachter auch lange Zeit einen recht stabilen und ausgeglichenen Eindruck machten und Chancen boten.

An Brett 1 sah es einmal mehr für Harald Blum nach einem Punktgewinn aus: im 14. Zug gewann er durch eine sehenswerte Dame-Springer-Kombination wie aus dem Nichts einen Bauern. Im Endspiel verpasste er es jedoch, diesen Vorteil zu verwerten und verlor schließlich noch.

Die mit Abstand längste Partie des Tages spielte diesmal Jochen Fuchs am 2. Brett: nach 89 Zügen und über fünf Stunden Spielzeit hatte er noch irgendwie, an ein, zwei Stellen mit einem Quäntchen Dusel, ein Turmendspiel mit Minusbauer halten m zumindest noch ein halbes Pünktchen bescheren können.

Die Zweite hat an den verbleibenden Spieltagen 8 und 9 noch zwei Schuss frei … - die Hoffnung stirbt zuletzt …
Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
18.02.2020

Neuer Stadtmeister ist Ernst Sonnleitner


Am vergangenen Freitag endete nach sieben Runden die Esslinger Stadtmeisterschaft beim austragenden, kooperierenden Verein TSV/RSK. Neuer unangefochtener Stadtmeister wurde mit starken 6,5 Punkten Ernst Sonnleitner vom TSV/RSK.

Die vier Teilnehmer des Dicken Turms erzielten folgende Ergebnisse: Jochen Fuchs, 4 Punkte, 6. Platz; Hans Schreiber, 3,5 Punkte, 10. Platz; Suat Duran, ebenfalls 3,5 Punkte (aber schlechtere Buchholz-Zahl), 12. Platz; Gerd von Olnhausen, 3 Punkte, 15. Platz.

Damit wurde Jochen intern Vereinsmeister (wobei zu berücksichtigen ist, dass die spielstärksten Dicken Türmler aus der Ersten Mannschaft gar nicht an diesem Turnier teilgenommen haben).
Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
17.02.2020

Die Zweite hält dem Druck nicht stand und scheitert in Wernau


Der 6. Spieltag der 2. Mannschaft in der Bezirksliga am vergangenen Sonntag war ein Schicksalsspiel im Abstiegskampf, denn es galt den Tabellenletzten Wernau 2 zu besiegen, um weiterhin noch Chancen auf den Klassenerhalt zu haben.

Wie sich zeigen sollte, konnte die Zweite diesem Druck nicht standhalten und verlor am Ende klar mit 3:5 und in der bitteren Erkenntnis, dass die Saison hinsichtlich des Projekts nicht gleich wieder aus der Bezirksliga abzusteigen damit gelaufen ist.

Man fuhr des Ernsts der Lage bewusst in Stammbesetzung und in der berechtigten Hoffnung nach Wernau, dass sich gemäß Spielstärkevergleich der Mannschaftsaufstellungen an den ersten vier Brettern ein klares Übergewicht der Esslinger und an den hinteren vier Brettern im Schnitt zumindest 50%ige Erfolgschancen ergeben würden.

Das erste Ergebnis stellte sich relativ früh am 8. Brett von Ronald Hahnke ein: einegner zielstrebig offerierte Punkteteilung war noch die beste Option, um sich in verfahrener Mittelspielstellung aus der Affäre zu ziehen, da sich die Lage absehbar noch zu Ungunsten Ronalds zu entwickeln drohte.

Gute Nachrichten dann vom 5. Brett: Suat Duran war selbst überrascht, dass er so zeitig und mühelos zu einem direkten Mattangriff kam und damit den Dicken Turm mit 1,5:0,5 in Führung brachte. Gerhard Limley am 6. Brett erwischte es hart, als seine Stellung mit unrochiertem König aus den Fugen geriet und den Wernauern den ersten Sieg des Tages zufallen ließ.

Schlag zwölf Uhr mittags war es dann Bernd M. Stüben (Brett 4) vergönnt, seine Partie zum siegreichen Ende zu führen. Die routiniert vorgetragene Gambiteröffnung gegen seinen jungen, hierin offensichtlich unerfahrenen Kontrahenten hatte ihm früh einen Mehrbauern eingebracht.

Diesen zwischenzeitlichen Ausgleich im Spielstand kippte dann wieder die unerwartete Niederlage am 3. Brett des Mannes Jochen Fuchs: ein deutlich misslungenes Bedenkzeitmanagement ließ ihn schon nach 20 Zügen bei vollem Brett nur noch bei rund acht Minuten dastehen viel zu wenig, um für die komplexe positionelle Gemengelage auf dem Damenflügel alle Abspiele und möglichen Kandidatenzüge angemessen würdigen und durchrechnen zu können. In wachsender Zeitnot blieben die Fehlgriffe nicht aus, und die Partie ging verdient verloren.

Kurz darauf folgte auch die Niederlage am 7. Brett von Hannes Hägele. Das sich nach vereinfachenden Abtauschmanövern relativ früh angebahnte Endspiel erwies sich als nachteilig und nicht zu halten.

Nun ruhte die ganze Last auf den beiden Spitzenbrettern mit Harald Blum (Brett 2) und Jens-Peter Schulz (Brett 1). Bei dem Rückstand von 2,5 zu 3,5 mussten beide noch laufenden Partien von den Esslingern gewonnen werden, um als Tagessieger heimfahren und sich noch Hoffnung auf den Klassenerhalt machen zu können. Dieser Kampf sollte sich insgesamt noch weitere zwei Stunden hinziehen. Harald hatte sich nach ärgerlichem Bauernverlust im Mittelspiel mit Bravour zurück in die Partie gekämpft. Das Endspiel Läufer gegen Springer mit Bauern auf beiden Flügeln wurde zäh ausgefochten, aber mehr als ein Remis war für den Dicken Turm hier nicht mehr drin – auf den Partieverlauf gesehen war es sogar noch ein großer Erfolg.

Jens-Peter sah sich nun vor die äußerst undankbare Aufgabe gestellt, als Letzter unter den Augen zahlreicher umstehender Kiebitze der eigenen und der gegnerischen Mannschaft um einen letzten Bretterfolg für Esslingen zu kämpfen, welcher zumindest noch ein Mannschaftsremis gesichert hätte. Das Endspiel mit einem blockierten Mehrbauern wandelte sich dank eines sehenswerten Manövers mit starkem Qualitätsopfer, wodurch Jens-Peter einen weiteren, entfernten Randfreibauern bilden konnte. Allein in der zeitnotbedingt hektischen Schlussphase, nach langem Kampf unter immensem Druck, vermochte er nicht mehr die besten Antworten auf die hagelnden gegnerischen Turms zu finden, so dass die Partie sogar noch verloren ging.

Die Enttäuschung ist verständlicherweise bei allen Beteiligten groß, aber das Schachleben geht weiter. Möglicherweise kann man nun nach dem Wegfall des größten Drucks an den verbleibenden drei Spieltagen doch noch einen Mannschaftserfolg einfahren, um sich aus der Liga mit einem sportlich versöhnlichen Abschluss zu verabschieden.
Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
16.01.2020

Jan ist unser Neujahrsblitzmeister


Sieger des Neujahrsblitzturniers ist Jan Albruschat. Herzlichen Glückwunsch!
Autor: Sf Jens-Peter